Das Buch mit den #PubGeschichten nimmt weiter Form an. Gestern traf ich mich unter anderem mit Richard, der ein typischer Engländer ist und darum weiss, was ein guter Pub ist.

People need People

Über das „The Shakespeare“ sagte er:

„Das miteinander Reden ist wichtig, denn dadurch wird man Teil einer Gemeinschaft. Das ist keine sterile Atmosphäre, die man aus dem Krankenhaus kennt, in das man kommt, seine Operation bekommt, um danach wieder zu verschwinden.

Viel hat mit den Menschen zu tun, die den Pub besuchen. Es hat immer mit den Menschen zu tun.

Ich habe schon vielen Menschen empfohlen, hierher zu kommen, weil das Bier so gut ist.

Vergangenes Wochenende traf sechs Leute wieder, die ich ein Jahr lang nicht gesehen hatte. Und da sagten sie mir, dass sie nun regelmässige Besucher im The Shakespeare sind, weil es hier gutes Essen, gute live Musik und eine sehr freundliche Atmosphäre gibt.

Komischerweise haben sie über das Bier nichts gesagt… Der Pub kann noch so voll sein, du wirst dich immer als ein Teil des Ganzen fühlen.

So etwas muss man erst mal schaffen! Manche Gastwirtschaft sieht phantastisch aus, weil die Betreiber unendlich viel investiert haben, um sich ihr Image zu schaffen, und es wirkt.

Aber es wirkt alles sehr steril. Die Menschen sitzen an ihren Tischen, warten bis jemand kommt, um sie zu bedienen, aber es ist keine Interaktion von einem Tisch zu einem anderen Tisch.

Die Menschen wollen sich fühlen als wären sie im Restaurant die einzigen Gäste. Das mag ich nicht.

Ich will Teil des Ganzen, der Lebendigkeit sein. Ich will hören und sprechen, Kontakt mit anderen haben.“

Das Buch kann im Pub oder online vorbestellt werden!

Comments (1)

  1. Pingback: People need People — Benjamin Zephaniah – Pub-Geschichten

Leave a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.